Rosebank
Besonderheiten
Die Rosebank Destillerie liegt am östlichen Stadtrand von Falkirk direkt am Forth-Clyde Kanal
Rosebank sprich >Ros-bank<
Nicht weit von der Rosebank Destillerie entfernt kann man Überreste des „Antonine Wall“ besichtigen, jener Grenzmauer, die die Römer gegen die Ureinwohner errichteten. Diese Mauer folgt dem Forth-Clyde Canal weitgehend. Was wäre wohl gewesen, wenn sich Diageo entschieden hätte - statt Glenkinchie als einen der 6 Classic Malts vorzustellen - Rosebank genommen hätte? Wäre diese Brennerei, deren Malt viele als den besten Malt der Lowlands bezeichnen, noch in Betrieb?
Historisches
Wenn man Legenden glauben schenken darf, haben die Starkbrüder eine Destillerie namens Rosebank bereits im Jahre 1798 betrieben. 1817 hat John Robertson auch eine Destillerie namens Rosebank angemeldet, und die beiden Destillerien sind wahrscheinlich identisch.
| 1840 |
James Rankine baut die jetzigen Brennereigebäude. |
| 1845 |
Die Destillerie wird erweitert. |
| 1861 |
James Rankine kauft die Camelon Destillerie am Westufer des Forth-Clyde Kanals. |
| 1865 |
Rankine reißt die Camelon Destillerie ab, und ersetzt sie mit einer Mälzerei. |
| 1894 |
Die Rosebank Distillery Company wird gegründet. |
| 1914 |
Rosebank gründet zusammen mit Clydesdale, Glenkinchie, St. Magdalene und Grange die Scottish Malt Distillers (SMD). |
| 1968 |
Die alte Mälzerei wird durch eine neue ersetzt. |
| 1982 |
DCL (heute Diageo) die neuen Besitzer von Rosebank (seit 1919) bringt „The Ascot Malt Cellar“ Serie auf den Markt (Rosebank 8y, Linkwood 12y, Talisker 8y, Lagavulin 12y und zwei vatted Malts namens Strathconnan und Glenleven). |
| 1993 |
Die Destillerie wird geschlossen. |
| 2002 |
Die Gebäude werden im Mai von der British Waterways Group gekauft, um Restaurants, Büros und Appartements zu bauen. |