Bladnoch
Besonderheiten
Die Bladnoch Destillerie liegt etwa 4 Meilen südlich von Wigtown am Wigton Bay, auf der A 714 in der Region Dumfries und Galloway und ist somit in den Lowlands beheimatet. Die Bladnoch Destilllerie ist die südlichste in ganz Schottland.
Bladnoch sprich:>Blad-noch< bedeutet soviel wie „schwarzer Fels“.
Als United Distillers die Bladnoch Destillerie 1993 eingemottet hat, hätte sie wohl das gleiche Schicksal ereilt wie Balmenach, Rosebank und Pittyvaich, die zur selben Zeit geschlossen wurden, wäre da nicht Raymond Armstrong gewesen. Armstrong kaufte 1994 die Destillerie unter der Vorraussetzung, dass dort niemals wieder Whisky gebrannt werden durfte. Massives Lobbying von der Gemeinde und von Armstrong selbst überzeugte die Vorbesitzer Diageo und seit dem Jahr 2000 dürfen in Bladnoch wieder 100.000 Liter Alkohol/Jahr erzeugt werden. Da ausser den Brennblasen und den Gärbottichen kein Equipement mehr da war, war Armstrongs Enthusiasmus und auch sein Geld dringend nötig, um den Betrieb wieder aunehmen zu können.
Obwohl Bladnoch so weit entfernt im Süden Schottlands liegt, finden trotzdem annähernd 25.000 Besucher ihren Weg dorthin.
Historisches
Im Jahr 1817 wurde die Bladnoch Destillerie von Thomas und John McClelland gegründet. Erst 1825 haben die McClelland Brüder die Lizenz angemeldet.
| 1878 |
John McClellands Sohn Charlie erneuert und renoviert die Brennerei. |
| 1905 |
Die Produktion wird gestopt. |
| 1911 |
Die Dunville & Co Company aus Irland kauft um 10.775 Pfund die Brennerei. |
| 1937 |
Dunville & Co geht bankrott und nach dem Krieg wird die Brennerei ausgehöhlt und das Equipment nach Schweden verkauft. |
| 1956 |
A.B. Grant (Bladnoch Distillery Ltd) Kauft die Brennerei und beginnt wieder mit der Produktion von Whisky mit 4 Stills. |
| 1973 |
Inver House Distillers kauft die Bladnoch Destillerie. |
| 1983 |
Arthur Bell & Sons übernehmen Bladnoch. |
| 1985 |
Die Guiness Group kauft Arthur Bells & Sons und wird später (1989) United Distillers. |
| 1988 |
Ein Besuchercenter wird gebaut. |
| 1993 |
United Distillers mottet die Brennerei ein (zeitgleich mit Rosebank, Pittyvaich und Balmenach). |
| 2000 |
United Distillers erlaubt dem neuen Eigentümer Raymond Armstrong eine limitierte Produktion von ca. 250.000 Flaschen im Jahr. |
| 2003 |
Die ersten Flaschen von Raymond Armstrong werden abgefüllt. Ein 15 jähriger aus United Distillers Fässern. |
| 2004 |
Neue Abfüllungen folgen rasch. Ein 13 jähriger mit 40% vol. und einer mit 55% vol. |